…vom Nibelungenblut

Die Erziehung eines Welpen

Welpen trainiert man am besten in dem man Situationen herbei führt, in denen der Hund von sich aus das tut, was man von ihm will. Es wird also ohne Zwang und mit viel Geduld gearbeitet. Bei der Arbeit mit dem Welpen überwiegt das Spielen. Üben Sie mit dem Welpen, bevor er gefüttert wird und nicht, wenn er gerade schlafen will. Es ist wichtig, daß Sie regelmäßig mit ihm trainieren. Beim Welpen reichen zwei – bis dreimal am Tag drei bis fünf Minuten als Trainingspensum aus.

Der Welpe lernt seinen Namen

Das erste, worauf Ihr Welpe hören muß, ist sein Name. Vielleicht hat ihn sein Züchter schon daran gewöhnt. Dann kennt der Welpe ihn bereits, wenn er zu Ihnen kommt. Wenn nicht, nennen Sie seinen Namen immer in Verbindung mit etwas Positivem, etwa während Sie ihn streicheln oder wenn Sie sein Futter vorbereiten. So wird er innerhalb kurzer Zeit auf seinen Namen reagieren.

Stubenreinheit

Wenn Sie mit Ihren Welpen zuhause angekommen sind, sollte er gleich an den Platz gebracht werden, wo er auch in Zukunft sein Geschäft verrichten soll. Wichtig ist, das Sie die ersten 3-5 Tage mit Ihren Welpen nur rausgehen, wenn er sich lösen soll. Damit verbindet er schnell das er im Haus sauber bleiben und im Garten sein Geschäft verrichten soll.

Hier noch weitere Tipps damit es mit der Stubenreinheit schneller klappt  !!!!!!!

– gehen Sie nach jeder Mahlzeit, nach jedem aufwachen, nach jedem Spiel und ca. alle 2 Stunden raus

– bringen Sie Ihren Welpen sofort nach draußen, wenn er am Boden schnüffelt und sich im Kreis dreht

– gehen Sie immer auf den gleichen Platz

– lenken sie Ihren Welpen bei seiner Aufgabe nicht ab

– wenn er sein Geschäft gemacht hat, loben Sie ihn überschwänglich und gehen Sie dann wieder ins Haus

-wenn Sie beobachten wie das Maleur in der Wohnung passiert, schreiten Sie mit einem lauten Nein oder Pfui ein und bringen ihren Welpen ins freie

Ich wünsche Ihnen viel Glück !!!!!!!!!

Konsequent sein

Konsequent ist eine der wichtigsten Regeln in der Hunde-Erziehung. Dafür ist es unerläßlich, daß sich alle Familienmitglieder darüber einig sind, was der Hund darf und was nicht. Es wäre falsch, wenn der Welpe zum Beispiel bei einem Familienmitglied auf der Couch sitzen dürfte, beim anderen dagegen nicht. Sofa und Bett sind außerdem aus der sicht des Hundes erhöhte Liegeplätze. Im Wolfs und Hunderudel sind solche Plätze nur ranghöheren Tieren vorbehalten. Deshalb ist es besser, diese Plätze erst gar nicht für den Hund einzuführen.

Nur eine Person erzieht!

Solange der Welpe ausgebildet wird, sollte sich  Ihre Familie auf einen Erwachsenen einigen, der mit dem Welpen regelmäßig übt. Das erleichtert dem Hund das erlernen von Kommandos. Nach einer gewissen Zeit, wenn Ihr Hund einige Kommandos sicher beherscht, können auch andere Familienmitglieder mit dem Hund üben. Alle Familienmitglieder sollten sich auf die gleichen Erziehungs-Kommandos einigen, damit Ihr Hund nicht verwirrt wird.

Ihre Stimme ist wichtig !

Ein richtiges Wortverständnis hat Ihr Hund nicht, aber er orientiert sich sehr stark am Tonfall des Menschen und am Klang einzelner Worte.Kommandos gibt man mit einem festen bestimmenden Ton in einer normalen Lautstärke. Den Hund anzuschreien, wie man es auf manchen Übungsplätzen hört ist falsch.

Lob:

Das lob sollte sofort an das jeweilige Verhalten erfolgen. Wichtig ist den Hund in einer höheren Stimmlage zu loben und so das er sich freut. Man kann zur Hilfe auch eine freßbare Belohnung geben. Es soll allerdings nicht bei jedem Lob angewendet werden, denn Sie wollen sicher nicht das der Hund nur gehorcht wenn er Hunger hat.

Tadel:

Wichtig  bei einer Strafe ist, sie muß sofort nach dem unerwünschten Verhalten kommen. Zum Beispiel Sie ertappen ihren Welpen wie er sich gerade über Ihren Schuh hermacht, normalerweise genügt es wenn Sie mit einem lauten nicht freundlichen Pfui einschreiten. Reagiert Ihr Hund nicht auf diese Zurechtweisung, kann man auch mit einem  Griff über die Schnauze für Abhilfe sorgen. Wichtig ist es, das Ihr Hund versteht was Sie von ihm wollen. Auf keinen Fall sollte man den Hund als Strafe wegsperren oder Mahlzeiten streichen.

Das Alleinbleiben

Für einen Hund ist es das schönste, seine Bezugspersonen überall zu begleiten. Ab und zu gibt es aber auch Situationen, wo der Hund zuhause bleiben muß. Deshalb ist es wichtig, dem Hund rechtzeitig und langsam daran zu gewöhnen. Gewöhnen Sie sich an, wenn Sie sich von ihren Hund verabschieden, das Sie immer das gleiche zu ihm sagen z.B. bleib brav. Er weiss später wenn Sie bleib brav  sagen das er alleine ist, aber er weiss auch das Sie wieder kommen. Üben Sie erst wenn sich der Welpe gut bei Ihnen eingelebt hat und auch vertrauen zu Ihnen aufgebaut hat. Zuerst sollte man den Welpen ca. 10 – 15 min alleine lassen, bei jedem weiteren mal kann man ca. 10 min hinzugeben.

 

Schreibe einen Kommentar


Franz Kinateder
Thierham 48
94164 Sonnen

Tel.:+ 49 (0) 8586 – 978 770

kinateder.franz@t-online.de